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Sunntigschind

I bin es Sunntigschind.
I weis es zwar nümm so gnau,
Win es gsy isch, denn,
Won i’s gmerkt ha, zum erschte Mal.

Wo si mi usglacht hei,
Han i gwüsst: Du steisch zu mir.
U we si nei gseit hei,
Bisch du mit mir dür ds Füür.

U wen i o mängisch ha Päch gha
U ne Zylete Tröim sy y Brüch,
De merken i itz hindedry, genau das isch mys Glück.

Ref.:
Wen es rägnet, de küsst mi der Himel,
Der Sturmwind strycht mir dür d’Haar
U der Näbel, dä leit mir, so sanft, win är cha, sy Zoubermantel aa.
Ja, wen es rägnet, de küsst mi der Himel
U d’Wulche zie mit mir zu dir
U we’s blitzet u donneret, weis i, du dänksch grad a mi – Un i a di.

Du seisch: Es isch hindedry
Geng eifach, es Urteil z’gää.
I wär e Schwindler gsy,
Wenn i hätt gseit, i chönn’s eifach so nää.

Eso ym Räge staa
Cha überus unaagnäm sy,
U mi weis es ja,
Mi cha sech ärnschthaft erchelte derby.

Aber nie gspürsch di mee, als we’s wee tuet
U nie gspürsch so guet, dass d’no läbsch
U nie bisch am Himel so nöch wi we’d nass bisch u chläbsch.

Ref.

Du bisch es Sunntigschind
O we d’am Wärchtig uf d’Wält bisch cho.
Du fingsch tuusig Gründ,
Wo bewyse: Es isch eso.

Es chönnt schlimmer sy,
Chönntsch enttüschter sy als d’bisch
U du weisch immer chly:
S’git nüt, wo sälbverständlich isch.

So dräj di emal gäge d’Sunne
U gspür d’Wärmi uf dym Gsicht
U d’Träne funkle wi Perle, we ds Liecht sech drinn bricht.

Ja, wen es rägnet, de küsst di der Himel,
Der Sturmwind strycht dir dür d’Haar
U der Näbel, dä leit dir, so sanft, win är cha, sy Zoubermantel aa.
Ja, wen es rägnet, de küsst di der Himel
U d’Wulche zie mit dir gäg hei.
U we’s blitzet u donneret, blybt der Himel dir tröi, du bisch nid elei.

Text & Musik: Samuel Burger