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Sense

Du ghörsch nüt als ds Ruusche vo däm Fluss
Hesch Zyt für z’luusche, da, veruss,
D’Zyt blybt staa, hie a der Sense.
Ds Wasser fliesst, schwemmt alls ewäg,
Alls, wo dir piess u alle Dräck
Verschwindet hinder höche Felse.

Dert louft eine umenand,
Het flachi Steine y der Hand
U faat e Turm dermit aa boue.
U d’Chind byr Chiisbank näbedraa
Schleppe grossi Chempe aa,
Si wei probiere, ds Wasser z’stoue.

Si gä sech Müej, dass es nid rünnt
U si sy stolz druuf, wenn es glingt
U hole d’Kamera

U si byge iri Chempe a der Sense
U si tische iri Steine, Stund um Stund,
U si byge iri Chempe a der Sense
U wüsse haargenau, dass mal, u wüsse haargenau, dass mal
U wüsse haargenau, dass mal es Gwitter chunnt.

Langsam wird es Aabe, wird es Nacht
U d’Sunnestrahle schwinde sacht,
Alli andere sy gange.
Plötzlich bisch für di elei,
Merksch, du söttisch wider hei,
Der Alltag nimmt di wider gfange.

U hie bousch wyter, Tag für Tag,
Mit viel Yfer, s’isch ke Frag,
Dyni Türm u dyni Muure.
Mir setze Zyl u mache Plän,
Erwarte viel u hoff’, es läng
U ds schöne Wätter wöll no duure.

Mir gä n’ys Müej, dass es nid rünnt
U mir sy stolz druuf, wenn es glingt
U luege ds Album aa.

U mir byge üsy Chempe a der Sense
U mir tische üsy Steine, Stund um Stund,
U mir byge üsy Chempe a der Sense
U wüsse haargenau, dass mal, u wüsse haargenau, dass mal
U wüsse haargenau, dass mal es Gwitter chunnt.

Text & Musik: Samuel Burger